Aktuelles

Modellregion Vorarlberg wahrscheinlich verfassungswidrig!

Wolfgang Türtscher, Obmann von Pro Gymnasium Vorarlberg, 05.03.2016

„Die politischen Ankündigungen (Stichwort: 15 % und 5.000 Schüler), durch entsprechende Gesetzesänderungen eine flächendeckende ‚Modellregion gemeinsame Schule Vorarlberg‘ zu ermöglichen, sind wahrscheinlich verfassungswidrig“, erklärt Wolfgang Türtscher, Obmann von Pro Gymnasium Vorarlberg. „Es ist Aufgabe des Bundes, allen Jugendlichen des Landes gleiche Bildungschancen zu bieten. Durch die angestrebte Änderung können Kinder aus acht österreichischen Bundesländern ein Gymnasium besuchen, die aus Vorarlberg nicht. Das verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz und würde bei Inkraftsetzung sicher vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden“, ist sich ‚Türtscher sicher. „Ich kenne Familien in Vorarlberg, die den Gang zum Verfassungsgerichtshof planen“, berichtet Türtscher. „Und sie könnten damit Erfolg haben“ – sagen dazu namhafte Rechtsexperten. Weiterlesen

Der Generalangriff auf Wiens Mittelschichtkinder

Andreas Unterberger, 01.03.2016

Es wird zum Drama für alle Wiener Eltern mit Kindern unter zehn – sofern sie sich nicht wie viele Politiker und die Herren der Industriellenvereinigung teure Privatschulen leisten können: In Wien wird es künftig um 15 Prozent weniger Plätze in Gymnasiums-Unterstufen (AHS) geben. Das geht auf die von der Bundesregierung ausgeschnapste... Weiterlesen

Heinisch-Hoseks seltsame „Schul-Medizin“

Günter Schmid, 19.02.2016

Bildungsplattform hält Abschaffung der Diagnose von Bildungsdefiziten für „Kopf-in-den-Sand“- Politik Enttäuscht reagiert der Vorsitzende der Bildungsplattform „Leistung & Vielfalt“ Dr. Günter Schmid auf die Ankündigungen der Unterrichtsministerin, die Leistungsbeurteilung in den Volksschulen radikal zu reformieren und ein Repetieren gänzlich zu verbieten. „Ziel der Volksschulbildung muss das ausreichende Beherrschen grundlegender Kompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen sein“, so Schmid wörtlich. Die Schulen der Sekundarstufe müssen sich darauf verlassen können, dass die Volksschule keine „funktionalen Analphabeten“ entlässt. Die Bildungsplattform „Leistung & Vielfalt“ unterstützt daher ausdrücklich die Haltung des obersten Pflichtschullehrervertreters Paul Kimberger, der den leistungsfeindlichen Ideen der Unterrichtsministerin eine klare Abfuhr erteilte. „Zum Glück haben wir ja jetzt in der Person von Frau Dr. Brandsteidl eine „Autonomie-Koordinatorin“, die noch dazu, wie wir vernehmen, für diese Rolle „besonders gut geeignet“ ist. Diese wird sich doch sicher im Bewusstsein ihrer neuen Verantwortung mit aller Vehemenz für die auf der Hand liegende vernünftige Lösung einer autonomen Entscheidungshoheit an den jeweiligen Standorten einsetzen.“, so Schmid weiter. Weiterlesen

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  • (15.03.2016)

    Wir laden alle unsere Mitglieder und Unterstützer ein, die Petition "Die Mitspracherechte der Schulpartner/innen müssen erhalten bleiben!" zu unterschreiben.

    (Zur Petition)

  • (09.12.2015)

    Der Vorstand der Bildungsplattform ruft die Mitglieder des Vereins auf, dem Verein "pro Gymnasium" ebenfalls als Mitglieder beizutreten.