Aktuelles

Bildungsworkshop am 9. 12. 2014

Wolfgang Türtscher, 10.12.2014

Am 9.12.14, haben einige Vertreter der Bildungsplattform auf Einladung von Staatssekretär Harald Mahrer in Wien am Expertenworkshop „Bildung für die Wissensgesellschaft“ teilgenommen. Ca. 100 Personen aus den verschiedensten Gruppierungen – Schüler-, Eltern und Lehrervertreter, Universität, politische Vertreter aller Parteien, Wirtschaft, Industriellenvereinigung, etc. - haben in intensiver Arbeit Vorstellungen entwickelt, wie sie sich die Weiterentwicklung des österreichischen Bildungssystems von der frühkindlichen Bildung bis zum Lebenslangen Lernen vorstellen. (Vom Vorstand waren u.a. Günter Schmid, Isabella Zins und Wolfgang Türtscher dabei.) Einige angesprochene Themen: Qualität der Bildung, Lehrerausbildung, Stellenwert und Ansehen der Pädagogen, Notwendigkeit einer „starken Schule“, die Förderung von Talenten in allen Altersstufen, der konsequente Ausbau der Frühförderung, Ganztagsangebote auf freiwilliger Basis in hoher Qualität, die Aufwertung der dualen Ausbildung als typisch österreichisches Erfolgsmodell, die Verbesserung der Schnittstellenproblematik durch die Weiterentwicklung des Mutter-Kind-Passes zum „Eltern-Kind-Bildungspass“, etc. In keiner einzigen Wortmeldung wurde die Notwendigkeit der Neuorganisation der „Schule der 10- bis 14-Jährigen“ angesprochen. Weiterlesen

Gefährliches Spiel von ÖVP-Granden mit dem Gymnasium

Bernhard Görg, 03.12.2014

Seine Abschaffung würde urbane Klientel der Volkspartei ins Herz treffen. "Heute ist ein ziemlicher Scheißtag gewesen.“ So hat die grüne Hamburger Bildungssenatorin am Abend des 18.Juli 2010 das Ergebnis des Volksentscheids über eine neue Schulorganisation kommentiert, die die Hamburger Grünen ihrem Koalitionspartner CDU trotz deren gegenteiligen Versprechens abgerungen hatten: Die Einführung einer Gesamtschule light durch Ausdehnung der gemeinsamen Grundschule von vier auf sechs Jahre, um damit – wie es so schön geheißen hat – mehr Chancengerechtigkeit zu schaffen. Für die CDU kam es damals noch dicker als für die Grünen: Krachende Niederlage beim Referendum, Rücktritt des CDU-Bürgermeisters, Verlust von fast der Hälfte der Stimmen bei der folgenden Hamburger Wahl. Seitdem regiert dort die SPD mit absoluter Mehrheit. Mit dem Versprechen, die Gesamtschule light nie mehr auf die Tagesordnung zu setzen. Über die tatsächlichen oder vorgeschobenen Vor - und Nachteile einer gemeinsamen Schule aller Sechs-bis 14-Jährigen ist in der Zwischenzeit genug gesagt und geschrieben worden. Dazu nur noch ein Satz. Wie stark der Einfluss von Schulorganisation auf schulische Leistung überschätzt wird, zeigt das Gesamtschulland Italien. In Südtirol funktioniert das Modell sehr gut, in der Lombardei leidlich. Die PISA-Ergebnisse weiter südlich oszillieren nur mehr zwischen miserabel und katastrophal. (Gastkommentar von Bernhard Görg in der Presse) Weiterlesen

Ende der schulischen Wahlfreiheit für Eltern

Wolfgang Türtscher, 21.11.2014

Die Vorarlberger ÖPU-Obfrau Michaela Germann äußert sich zum Bildungskonzept der Industriellenvereinigung: Ende der schulischen Wahlfreiheit für Eltern „Mit dem neuen Bildungskonzept der Industriellenvereinigung (IV) ist jetzt die Katze aus dem Sack: Die IV will eine komplette Neuaufstellung mit verpflichtender Ganztagsgesamtschule für... Weiterlesen

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  • (21.11.2014)

    77,8 % der befragten Vorarlberger lehnen den Vorschlag der Industriellenvereinigung, eine Gesamtschule einzuführen, ab. (Quelle: Vorarlberger Nachrichten vom 21. 11.)

  • (11.11.2014)

    Das Protokoll der 3. Generalversammlung ist unter "Über uns" - "Verein" nachlesbar.

  • (07.10.2014)

     

    Die Bildungsplattform unterstützt die Initiative www.progymnasium.at und lädt alle Mitglieder und Gleichgesinnten zur Unterschrift ein.